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Im
Jahre 1920 wurde das ehemals zum Kreis
Teltow
gehörende Dorf Tempelhof als 13.
Verwaltungsbezirk
in Groß-Berlin eingemeindet.
Seit
der Reichsgründung
1871 hatte sich die Einwohnerzahl
Tempelhofs verdreifacht, nicht zuletzt durch die
Ansiedlung von Industrie
nach der Fertigstellung des Teltowkanals 1906.
Zunächst wurden große Wohnhäuser im
Umkreis der
Berliner Straße (heute
Tempelhofer Damm) errichtet
und es blieben noch viele Laubenkolonien erhalten.
Später folgten Wohnbauten im Stil der
Neuen Sachlichkeit und nach dem 2.
Weltkrieg entstanden Wohnungen im Sozialen Wohnungsbau sowie
in
der Nähe
des 1936 erbauten Rathauses ein neues
Zentrum mit Verwaltungsgebäuden,
Stadtbücherei und Schwimmbad. Sogar ein Franziskaner
Kloster mit Ordenskonvent, Kirche und
Studentenwohnheim wurde 1967
geweiht. Dennoch führt der
Spaziergang viel
"durch´s Grüne".
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