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Im 13.
Jahrhundert gründeten die Tempelritter (Templer)
eine Komturei,
bauten eine Kirche und errichteten einen
befestigten Freihof. Im Schutze dieser Anlage entstand
das Dorf Tempelhof.
Nach Auflösung des Templerordens
hatte das Dorf ein wechselvolles
Schicksal, und die
Einwohnerzahl blieb bis zur Mitte
des
19. Jahrhunderts gering.
Erst nach der Verkehrsanbindung
an Berlin durch
die Anhaltische Eisenbahn, die Ringbahn
und die
Pferdebahn wurde Tempelhof nicht nur als
Ausflugsort sondern
auch als Wohnquartier
interessant.
Die Entwicklung der Bebauung
kann man heute
noch gut nachvollziehen.
Wir finden: Klassizismus,
Gründerzeitstil, Jugendstil, Neue Sachlichkeit
und den Wohnungsbau der 1950er Jahre.
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