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Ein
Franzose war der erste Einwohner. Seine
hugenottischen Landsleute gaben dem Ortsteil einen
biblischen Namen. Ein Preußischer König ließ hier
Pferde Rhabarber fressen. Ein Gutsbesitzer wurde
Namensgeber einer Straße. Ein Theater ging Pleite
und sucht mutige Sponsoren. Ein Schönfärber kaufte
sich ein Haus in der Sommerfrische Moabits. Eine
Oberbürgermeistertochter schafft Unterkünfte für
wohnungslose, ledige Frauen.
Der
Spaziergang durch den ehemaligen „Hinteren
Tiergarten“ endet auf dem
St. Johannis-Friedhof, wo viele prominente Moabiter
ihre letzte Ruhestätte fanden: Der Gutsbesitzer, ein
Porzellanfabrikant, ein vermögender Waggonbauer und
der
„König von Moabit“. |